Frauenförderung - Nicht nur ein Beitrag zur Chancengleichheit! Verschiedenen Studien über die Auswirkung des demographischen Wandels in Deutschland zufolge, kommt es in den nächsten Jahren zu einer Verstärkung des Fach- und Führungskräftemangels. Die Zahlen gehen von einem Fehlbetrag von 5,5 bis 7 Millionen Mitarbeitern aus.
Vor diesem Hintergrund ist die arbeitspolitische Forderung nach Frauenförderung weniger ein Problem der Gleichstellungspolitik, als das ureigenste Interesse zukunftsorientierter Unternehmen zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf einem globalen Markt, auf dem vieler Orts das Thema Chancengleichheit für Mann und Frau aus ökonomischer Rationalität heraus schon längst überwunden wurde. Unserem Selbstverständnis folgend, dass Positionsbesetzungen ausschließlich auf der Basis klar definierter Kompetenzanforderungen erfolgen sollten, haben wir uns schon vor geraumer Zeit darauf konzentriert, Ansätze zu entwickeln, die es Unternehmen ermöglichen, sowohl eine effizient familienorientierte Führung zu praktizieren, als auch durch genderspezifische Führungsinstrumente und Managementtechniken Frauen in Führungspositionen zu entwickeln und dabei die Unternehmensperformance durch ein optimiertes “Mixed-Leadership” gleich- zeitig zu steigern. Frauenförderung kann man gesellschaftspolitisch zwar als “Social Business” ansehen, für die Unternehmen wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit jedoch eher zu einer reinen Überlebensstrategie werden. Aufgrund unserer langjährigen Kompetenz auf diesem Gebiet fühlen auch wir uns herausgefordert, im Schulterschluss mit den zuständigen Ministerien und Verbänden, den Frauenanteil in Führungspositionen sowie in technischen und zukunftsorientierten Berufsfeldern zu erhöhen. |